Krieger- und Soldatenkameradschaft Westerham

gegr. im Jahr 1898

Über uns

 


1. Vorstand

Markus Atzinger


2. Vorstand

Günter Kopp


Kassier

Peter Kriegbaum


Schriftführer

Uli Förstl


1. Fänrich

Sigi Kufner


Kurz-Chronik

Nach dem siegreichen Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der Gründung des Deutschen Reiches erwachte überall im Land ein ausgeprägtes Nationalbewusstsein, das eine Welle der Gründungen von Veteranenvereinen auslöste. König Ludwig II. veranlasste die Gründung des Landes-Kriegerverbandes, was das Entstehen der Vereine förderte.

 

Der Krieger- und Soldatenverein Westerham“ wurde am

 

4. September 1898 mit dem zusammengesetzten Wahlspruch

 

„In Treue fest“   und   „Mit Gott für König und Vaterland“

 

gegründet, nachdem ein gemeinsamer Verein mit den „Feldkirchnern“ nicht zustande kam. Die Gründungsversammlung wurde im „Schäfflerischen Gasthaus zu Westerham“ abgehalten, das bis zur Schließung desselben 2003 unser Vereinslokal war.

 

Die 21 Gründungsmitglieder waren:

 

Martin Kopp

Josef Sappl

Johann Angerer

Johann Schaberl

Leonhard Marx

Kaspar Liegl

Dismas Valentiner

Franz Mangold

Josef Stocker

Emmeran Portenlänger

Josef Sedlmeier

Lorenz Schäffler

Kasper Braun

Martin Steingraber

Peter Paulus sen.

Gabriel König sen.

Josef Liegl sen.

Peter Paulus jun.

Balthasar Beer

Josef Treter

Georg Kneidl

 

Die feierliche Fahnenweihe erfolgte am 9. Juli 1899 mit großer Beteiligung. Patenverein war der Veteranen- und Kriegerverein Bad Aibling. Die Rolle der Fahnenmutter wurde von Gräfin Marie de Radale Wilding von Schloss Altenburg übernommen, die sich gleichzeitig als Gönnerin des Vereins an den Kosten der Fahne beteiligte. Neben demPatenverein beteiligten sich an dem Fest noch 40 weitere Vereine aus der Umgebung.



Am 24. Dezember 1905 fuhren 5 Abgeordnete unseres Vereins nach München, um der 200-Jahrfeier der „Sendlinger Mordweihnacht“ beizuwohnen.

 

Am 1. Juli 1923 wurde die Krieger-Gedächtniskapelle, die von

 

Vereinsmitgliedern erstellt wurde und dem heutigen Vorraum der

 

Westerhamer Kirche entspricht, feierlich eingeweiht.

 

Im Mai 1945 wurden sämtliche Veteranenvereine durch einen Erlass der amerikanischen Besatzungsmacht aufgelöst.

 

Am 27. Mai 1951 traf man sich nach ausreichender inner-politischer Entspannung zu einer Neugründung des Vereins als „Krieger- und Soldatenkameradschaft Westerham“. Die Zusammenkunft von ca. 35 Kameraden des alten Vereins erfolgte wiederum im Vereinslokal Gasthaus Schäffler in Westerham. Diese hatte neben der formal erforderlichen Neugründung jedoch nur die Wiederaufnahme des Vereinsleben zum Ziel.

 

Am 6. Juli 1958 wurde das 60-jährige Gründungsfest gefeiert. Ein weiterer Anlass für dieses Fest war die Nachweihe der Fahne, die sowohl von einer Fahnenstickerei im mittleren Teil renoviert wurde. Die Fahnenstange wurde um einen sitzenden Löwen ergänzt, da der vorherige bei der Auflösung des Vereins 1945 abgegeben werden musste. Die übrigen Teile der Fahne wurden im 2. Halbjahr 1964 renoviert.

 

Zur Erinnerung an die 17 gefallenen Kameraden aus dem

 

1.  Weltkrieg sowie an die 27 gefallenen und 16 vermissten Kameraden aus dem 2. Weltkrieg, die unser Verein zu beklagen hatte, wurde am 7. Juli 1963 vom damaligen 1. Vorstand Georg Hau ein geweihtes Fahnenband mit den Namen dieser Kameraden an die Fahne geheftet.



Am 22. Juli 1973 wurde unter großer Beteiligung das 75-jährige Gründungsfest gefeiert.

 

Anlässlich des 80-jährigen Gründungsjubiläums wurde eine neue

 

Fahne beschafft. Das Gründungsfest mit Fahnenweihe, die von

 

Pfarrer Hubert Huber vorgenommen wurde, fand unter großer

 

Beteiligung am 1. Juli 1979 statt.

 

Das 90-jährige Vereinsjubiläum wurde am 7. Mai.1988 gemeinsam mit den Westerhamer Ortsvereinen und dem Feldkirchner Patenverein gefeiert.

 

Auf Initiative des damaligen 1. Vorstandes Josef Hobl wurde 1988 eine der ausgedienten Glocken der Feldkirchner St. Laurentius Kirche neben dem Kriegerdenkmal an der Westerhamer Krieger-Gedächtniskapelle postiert.

 

So brachte sich unser Verein in der Vergangenheit wiederholt in die Dorfgemeinschaft Westerham aber auch in die kommunale Gemeinschaft ein. Er unterstützte in kameradschaftlicher Manier bereits in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg Menschen, die in besondere Not gekommen waren. Er beteiligte sich finanziell an der Reparatur der Westerhamer Kirchenuhr. Er ist tatkräftig dabei, wenn es darum geht, mit den anderen Ortsvereinen etwas Gemeinsames zu bewerkstelligen.

 

Weiterhin führte unser Verein bereits seit 1908 Weihnachtsfeiern mit Christbaumversteigerungen durch. Den 1. Veteranenball gab es 1930. Der 1. Vereinsausflug wurde 1951 durchgeführt. Allein die Beteiligung bei den Ausflügen zeugte von großem Interesse. 1961 waren es 91 Personen, 1997 waren 103 Personen mit 2 Bussen unterwegs. Ein Höhepunkt war die 5-tägige Flugreise nach Istanbul 2006.



Am 28. Juni 1998 feierte die KSK Westerham ihr 100-jähriges Gründungsfest. Neben den Ortsvereinen und Feuerwehren der Gemeinde beteiligten sich 35 Veteranenvereine am Jubiläum. Das Gebirgsjägerbattaillon 8 der Karfreitkaserne aus Brannenburg war mit einer Abordnung von 35 Mann vertreten.

 

Seit 2008 gedenkt die KSK Westerham am Volkstrauertag mit einer kurzen Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung in der Westerhamer Kirche den gefallen, vermissten und verstorbenen Kameraden.

 

Die beiden Vereinsfahnen wurden 2008 in einer Fahnenstickerei restauriert und am 24. Mai 2009 nachgeweiht.

 

In der Chronik der Vereinsvorstände seien nun noch stellvertretend für alle Mitglieder die sich in den Dienst des Vereins gestellt haben, die 1. Vorstände seit Gründung des Vereins genannt:

 

1898 - 1899

Martin Kopp

1951

- 1954

Josef Schaberl


1899 - 1905

Caspar Bichl

1954

- 1975

Georg Hau


1905 - 1916

Peter Paulus

1975

- 1984

Martin Eirainer


1916 - 1918

Martin Kopp

1984

- 1993

Josef Hobl


1918 - 1919

Josef Bader

1993

- 2011

Albin Thalmayr


1919 - 1924

Michael Zacherl

2011 -

2012

kommissarisch


1924 - 1933

Eugen Leiß



2. Vorstand

Günter Kopp

1933 - 1946

Johann Andrä

2012

- dato

Markus   Atzinger





Nach dem plötzlichen Tod vom 1. Vorstand Albin Thalmayr über-nahm 2. Vorstand Günter Kopp kommissarisch die Führung des Vereins bis zur Wahl des neuen 1. Vorstands.

 

Abschließend bedankt sich der Verein bei allen, die den Verein in all den Jahren, in welcher Weise auch immer, unterstützt haben.